Der Mittelstand - Keine andere Gruppe beweist gleichermaßen täglich aufs Neue ihren Einfallsreichtum, ihre Anpassungsfähigkeit, ihren Unternehmungsgeist. Es ist also sicher nicht die Trägheit des Mittelstandes, die ihn schweigen läßt. Der Unternehmer, der Arzt, der Prokurist, der Landwirt, der Professor, der Handwerker, der Kaufmann..., sie alle haben zu wenig Zeit, sich politisch zu betätigen. Daher ist der Mittelstand auf eine wirkungsvolle politische Interessenvertretung angewiesen.

Diese Interessenvertretung ist die Mittelstands- und Wirtschafts­vereinigung der CDU/CSU!

Steuern zahlen und arbeiten genügt nicht. Wenn in den Parlamenten der Städte, der Länder und des Bundes Gesetze beraten und verabschiedet werden, muß die Stimme des Mittelstandes zu hören sein. Die Mittelstandsbewegung ist diese Stimme. Gleichzeitig aber hat der Mittelstand ein Anrecht auf Information aus erster Hand. Daher beziehen alle MIT-Mitglieder kostenlos das "Mittelstands-Magazin", die aktuelle und informative Zeitschrift des Mittelstandes. Zusätzlich erhalten die Mitglieder in Baden-Württemberg monatlich das "Wirtschaftsforum".

Rund zwei Drittel der Bevölkerung zählen sich selbst zum Mittelstand. Es sind mittelständische Unternehmer, Landwirte, Handwerker, Kaufleute, freie Berufe und Führungskräfte in Wirtschaft und Verwaltung. Die deutsche Wirtschaft wird vor allem durch rund 3,3 Millionen kleine und mittlere Unternehmen sowie Selbstständige im Handwerk, industriellem Gewerbe, Handel, Tourismus, Dienstleistungen und Freien Berufen geprägt. Mittelstandspolitik berührt damit die Interessen der überwie­genden Zahl aller am Wirtschaftsprozess Beteiligten.

Die MIT stellt den wachsenden sozialistischen Tendenzen, die zur Nivellierung und Kollektivierung führen, ein überzeugendes politisches Bekenntnis gegenüber:

- zur Sozialen Marktwirtschaft
- zum Leistungswettbewerb
- zur Sicherung des Eigentums
- zur Eigenverantwortung
- zur Risikobereitschaft

Die MIT fordert die Erhaltung und den Ausbau der Sozialen Marktwirtschaft im Sinne Ludwig Erhards, denn nur so kann der Freiheitsraum des Einzelnen gewahrt und erweitert werden. Ludwig Erhard hat die große Weltwirtschaftskrise von 1929/31 erlebt und analysiert. Seine Soziale Marktwirtschaft ist wieder das aktuelle Erfolgsrezept, das leider in den letzten Jahrzehnten vernachlässigt, fast vergessen wurde. Daher ist Mittel­stands­politik mehr als die Summe von Einzelmaßnahmen; Mittelstandpolitik ist aktive, entschlossene Gesellschaftspolitik.

Die MIT kämpft für eine gerechtere Steuer- und Abgabenpolitik. Denn Leistung, Fleiß und Sparsamkeit müssen sich lohnen.